Trash TV und Dystopien || Kolumne.

Bei einer Rezension zu Vollendet von Neal Shusterman habe ich einen Vergleich zwischen Trash TV und Dystopien gezogen, die seit Tribute von Panem ja einen großen Aufschwung erlebt haben. Während ich das eine abgöttisch liebe, kann ich mit dem anderen absolut nichts anfangen und trotzdem sehe ich da eine Parallele. Lasst es mich erklären.

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Tote Mädchen Lügen Nicht – Staffel 4. || Part 2

Willkommen zu Part 2! Mittlerweile haben bestimmt schon ein paar mehr die finale Staffel von Tote Mädchen Lügen Nicht gesehen. Die Reaktionen, die ich bisher gesehen habe, unterstreichen mein Gefühl sehr gut: Chaos, viel und doch irgendwie nichts, und, vor allem, nicht genug. Im ersten Teil habe ich mich darüber ausgelassen, was mich im großen Ganzen an der Umsetzung störte. In diesem Part möchte ich ein bisschen mehr ins Detail gehen und ein paar Charakterentwicklungen besprechen: Clay, Jessica, Justin, Winston/Alex. Be aware, Spoiler ahead!

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Tote Mädchen Lügen Nicht – Staffel 4. || Part 1

Es ist mal wieder so weit. Vergangen Freitag kam die letzte und finale Staffel von Tote Mädchen Lügen Nicht (TMLN) auf Netflix raus und hat meinen Freund und mich quasi non-stop vor den Bildschirm gezogen. In erster Linie, weil es wie ein grotesker Unfall auf uns wirkte und wir nicht weggucken konnten – aus dem einzigen Grund, dass wir einfach wissen wollten, wohin dieses Chaos führen soll. Lasst uns also über das verwirrende, zusammenhangslose Ende einer Serie reden, die so viel hätte sein können. Be aware, Spoilers ahead!

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Ashes & Souls 1, Ava Reed.

Je mehr Zeit man in der Buch-Bubble von Instagram verbringt, umso länger wird die Wunschliste, weil der Feed überschwemmt wird mit tollen Büchern, die du unbedingt haben möchtest. Manchmal ist es ein Griff ins Klo, obwohl du das Buch wochenlang überall siehst. Manchmal ist es eine große (positive) Überraschung, weil du nachvollziehen kannst, warum alle so absolut euphorisch sind. Und manchmal ist es einfach okay. So habe ich mir letztens Ashes & Souls – Schwingen aus Rauch und Gold gekauft und während meines Lese-Highs gelesen.

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Vollendet, die Wahrheit – Neal Shusterman.

Und da sind wir, beim packenden Finale der womöglich besten Reihe, die ich seit einiger Zeit gelesen habe. Ihr kennt das bestimmt: manchmal ziehen sich die Mittelstücke etwas, während die Geschichte Fahrt aufnimmt und die Weichen für das bombastische, alles-verändernde Finale gestellt werden. Bei dieser Quadrologie ist jedes einzelne Buch an sich spannend, während das Ende so schlicht wie spektakulär ist. Ich kann mich nicht daran erinnern, je etwas vergleichbares in diesem Genre gelesen zu haben.

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Die Stadt der Verschwundenen Kinder – Caragh O’Brien.

Das Cover lachte mich an; die zwei sich gegenüberliegenden Gesichter, wie Porzellan wirkend mit vollen Lippen und rosa Wangen. Das Versprechen nach Geheimnissen und Überraschungen. Der Titel weckte gleich Erwartungen in mir. Ich konnte mir einen Plot vorstellen, fühlte mich angezogen und war neugierig. Was hat es mit der Stadt voller verschwundener Kinder auf sich? Warum müssen jeden Monat die ersten drei Neugeborenen an den Mauern abgegeben werden, was passiert dahinter?

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Vollendet, die Rache – Neal Shusterman.

Der Übergang vergeht nahtlos – zwar nicht an Camus Comprixs Körper, aber von einem Buch zum nächsten ist es ein fliegender Wechsel. Ich bin gefangen in der Welt, warte ehrfürchtig auf einen großen Knall, versuche zu erahnen, wie das große Finale ausfallen wird. Wann wird Amerika aufwachen? Sollten langsam nicht die Zweifel in der Bevölkerung wachsen, die Weichen für ein Umdenken gestellt werden, die Fronten sich verhärten? Neal Shusterman vollführt auch im dritten Band wieder einen grandiosen Ballance-Akt, so viel sei hier schon verraten.

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The Places I’ve Cried in Public – Holly Bourne.

This one hit home, hard. Fast so sehr wie ich es erwartet habe, als ich die Rezension bei […] gelesen habe. Ich wusste ein bisschen worauf ich mich einlasse, aber es zog mein Herz doch ordentlich zusammen, während ich Amelies Reise verfolgte. Und trotzdem las ich es an einem Tag durch und legte es keine Sekunde bei Seite. Es zog mich komplett in den Bann, weil ich so sehr mit Amelie mitfühlte und gleichzeitig mich an eine Zeit erinnerte, in der auch ich dachte, Liebe müsste weh tun sonst wäre es keine Liebe. Deswegen empfinde ich The Places I’ve Cried in Public als ein Buch, das gerade junge Menschen lesen sollten.

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Vollendet, der Aufstand – Neal Shusterman.

Mein Highlight-Read von 2019 wird wohl auch mein Highlight für 2020 werden. Mehr erwarte ich nur noch von Scythe und dem selben Autor. No pressure. Nachdem meine Eltern mir das erlösende Weihnachtsgeschenk gemacht haben und von meinem Wunschzettel „Vollendet 2 – 4“ einfach auf einen Schlag erfüllt haben, habe ich den April genutzt, mich endlich wieder in diese grausig-faszinierende Welt zu stürzen. Und ich bin nicht enttäuscht worden, denn kaum hatte ich Band 2 beendet, lag auch schon der nächste Teil vor mir und ich habe alle drei verbliebenen Bücher in weniger als zwei Wochen in mich aufgesogen. Ganz vielleicht vergebe ich nach Jahren endlich mal einen echten, ehrlichen „Lieblingsautor“-Titel und der geht dann an Neal Shusterman.

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To All The Boys I’ve Loved Before – Jenny Han.

Liebe Lara-Jean Song Covey, ich bewundere deine Weltansicht, deine Hartnäckigkeit und wie du unapologetically du selbst bist. Und deine Backfähigkeit. Die vielleicht sogar am allermeisten, denn wer bitte zaubert picture perfect cupcakes mitten in der Nacht und wer ist mit sechzehn so weitsichtig, Keksteig im Tiefkühlfach parat zu halten, um jederzeit problemlos ofenfrische Cookies haben zu können? Genius! Du kannst bestimmt auch hand lettering, führst ein mega schönes Bullet Journal und alles, was du machst, könnte direkt auf Pinterest landen. Ehrlich, bewundernswert. In Liebe, Janka.

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